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Antiwestlich, autoritär, menschenverachtend: „DIE LINKE“ und der Mythos des unbefleckten Sozialismus Venezuelas

Februar 25, 2019

Sie können es partout nicht lassen: Maßgebliche Mitglieder der Partei „DIE LINKE“ waren sich am Wochenende beim Bundesparteitag in Bonn nicht zu dämlich dafür, mit einer Solidaritätsaktion zugunsten des diktatorisch regierenden venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro unter Beweis zu stellen, wes Geistes Kind diese moralisch verpeilten Jammergestalten tatsächlich sind!

Treibende Kräfte sind hier allem Anschein nach Heike Hänsel, Vize-Vorsitzende der Linksfraktion, Dieter Dehm und Sevim Dagdelen (der es hinsichtlich Erdogans faschistoider Repressionspolitik dagegen nicht kritisch genug sein kann!).

Dabei pfeifen es längst alle Spatzen von den Dächern, mit welch brutaler Menschenverachtung Maduros Schergen gegen die Aufständischen im eigenen Land vorgehen: Nicht etwa die US-Regierung, sondern keine geringere Organisation als Amnesty International äußert sich unmissverständlich zum Vorgehen der realsozialistischen Maduro-Clique:

„Unter dem Befehl des venezolanischen Präsidenten Maduro haben Sicherheitskräfte außergerichtliche Hinrichtungen durchgeführt und exzessive Gewalt angewendet. Sie haben Hunderte Menschen willkürlich inhaftiert, darunter auch Jugendliche. Mit dieser Eskalation repressiver Politik soll die venezolanische Bevölkerung kontrolliert werden. Insbesondere Bewohner der verarmten Stadtteile sollen bestraft werden, die zwischen dem 21. und 25. Januar gegen die Regierung protestiert hatten.“

Laut Politikwissenschaftler Tom Mannewitz handelt es sich noch immer um die alten antiwestlichen und antiimperialistischen Reflexe des kommunistischen Erbes der Partei, da bekanntlich US-Präsident Donald Trump als einer der globalen Protagonisten für den angeblichen „Putschversuch“ von Maduros Heraudforderer Juan Guaidó in Erscheinung tritt.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich ist es legitim, an der (vorschnellen?) Anerkennung Guaidós u.a. durch die Bundesregierung Kritik zu üben. Dies geschieht ja auch durch ein wissenschaftliches Gutachten des Bundestags.
Dennoch macht es einen Unterschied ums Ganze, sich wie besagte Trottel der „LINKEN“ eindeutig für Maduro zu positionieren!
Aber derlei moralische Entgleisungen reihen sich in dieser Partei ein in eine unsägliche Tradition, wie 2011 das Gratulationsschreiben Klaus Ernsts und Gesine Lötzschs anlässlich des 85. Geburtgas der „Maximo Lidér“ Fidel Castro belegt. Alles, was sich auch heute noch, annähernd 30 Jahre nach Zusammenbruch des real existierenden Sozialismus, auf diese antikapitalistische Staatsform beruft, erfährt in nicht geringen Kreisen dieses politischen Milieus eine gewisse Sympathie (Nordkorea vielleicht ausgenommen).
Die kaum vorhandene mediale Empörung ob dieser Tatsache generiert einen weiteren, dahinter liegenden Skandal. Man stelle sich einfach nur einmal vor, einflussreiche Politiker der AfD solidarisierten sich mit dem Massenschlächter Baschar Al-Assad… uuups, da war doch tatsächlich mal was!

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