Armin und die Freiheitsfeinde: neue Runde im Islamismus-Appeasement-Karussell

Dass Politiker ihre Entscheidungen allzu häufig aus wahltaktischen Erwägungen, mitunter gar reichlich desinformiert oder aus einer Mischung aus beidem tätigen, dürfte ein offenes Geheimnis (nicht nur) innerhalb der politischen Landschaft der Bundesrepublik darstellen.

Karikatur-Ditib-Erdogan 

Gerade der Umgang mit den hierzulande lebenden Muslimen und ihen religiösen Organisationen scheint ein besonders beliebtes Betätigungsfeld für derlei faktenresistentes Appeasement abzugeben.
Und so verwundert es nicht, wenn der amtierende CDU-Ministerpräsident des bevölkerungsreichsten Bundeslands Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, sich zwar einerseits für ein Verbot des sogenannten „Kinder-Kopftuchs“ ausspricht, andererseits aber keine Probleme damit hat, offiziell in seiner Funktion als Landesvater die Eröffnung eines Moscheeneubaus des türkisch-islamischen DITIB-Verbands zu zelebrieren.

So geschehen im Mai dieses Jahres in der rheinischen Stadt Monheim.
Skandalös genug, dass per deutschem Vereinsrecht die Dominanz einer faschistoiden Auslands-Institution wie der türkischen Religionsbehörde Diyanet unter der Fuchtel des nationalislamistischen Freiheitsfeindes Recep Tayyip Erdogan (AKP)rechtlich kein Problem darstellt!

Nein, Laschet entblödet sich im Rahmen der Moschee-Eröffnung zudem auch noch zu der dümmlichen Aussage: „Hier spielt heute Politik keine Rolle, sondern hier geht es um Religionsausübung, um Weltoffenheit…“ (ab Min. 1:40 in obigem WDR-Video)

Welcherart „Weltoffenheit“ innerhalb der DITIB gefrönt wird, belegt neben zahlreichen Hinweisen auf Antisemitismus, Jihad- und Märtyrerverherrlichung von anderer Seite der Autor Sascha Adamek in seinem aufrüttelnden, wenngleich medial quasi völlig unbeachteten Werk „Scharia Kapitalismus. Den Kampf gegen die Freiheit finanzieren wir selbst“:

„Im Sommer 2016 nahm der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir die wachsende Macht der DITIB zum Anlss für eine umfassende Kritik. [So] bezeichnete er türkische Nationalisten als eine ‚Art türkische Pegida.‘

Der ‚lange Arm Erdogans‘ dürfe nicht nach Berlin, Stuttgart oder München ragen. Özdemir hält das im Bildungswesen für besonders gravierend: ‚Wenn wir unsere Schulen für muslimischen Religionsunterricht über DITIB öffnen, lassen wir zu, dass Erdogans Ideologie im Unterricht in unserem Land verbreitet wird‘, sagte Özdemir, ‚das finde ich unerträglich.'“ (S. 161f.)

Bleibt zu hoffen, dass wenigstens NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) mit seiner an die Adresse der DITIB gerichtetetn klaren Bedingung im Hinblick auf eine mögliche erneute Zusammenarbeit im Bereich des schulischen Islamunterrichts Ernst macht:

„Die Ditib muss sich entscheiden, ob sie eine politische Organisation sein möchte oder eine Religionsgemeinschaft. Wenn sie sich löst von Ankara und als Religionsgemeinschaft tätig ist, ist sie Partner.“

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