Minenfeld muslimischer Antisemitismus

Am Ende glich es einem kleinen Wunder, wenngleich vieles am Vorgehen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) zu beanstanden bleibt: Die Rede ist von der doch noch erfolgten Ausstrahlung der umstrittenen, für den deutsch-französischen Kulturkanal ARTE produzierten, Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt. Der Hass auf Juden in Europa“ am 21. Juni um 22:15 Uhr in der ARD.

Bitter aufstoßen musste vor allem die Art und Weise, mittels derer der WDR in seinem eigens zur kritischen Begleitung der Dokumentation erstellten „Faktencheck“ die Autoren des Films, Joachim Schroeder und Sophie Hafner, bloßzustellen verstand: 29 vermeintliche oder tatsächliche Kritikpunkte werden dort aufgelistet, die man sich 1. einmal im Kontext einer „israelkritischen“ Reportage über das vermeintliche „Freiluftgefängnis Gaza“ etc. wünschen würde und 2. selbst mittlerweile zum Gegenstand der Kritik geworden sind – der Vorwurf lautet auf tendenziöse Kommentierung, da unkritisch die Sache diverser Pro-Palästina-Lobbygruppen vertreten worden sei.

Und so verfestigt sich einmal mehr der Eindruck, dass gerade auch öffentlich-rechtliche Medien nicht zum ersten Mal davor zurückschrecken, ein heißes Eisen im Zusammenhang mit hochproblematischen Einstellungen und Verhaltensweisen in Europa heimischer Muslime mutig und mit klarer Haltung anzupacken.

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Eine Antwort to “Minenfeld muslimischer Antisemitismus”

  1. Eckhardt Kiwitt Says:

    Der islamische / muslimische Antisemitismus (eigentlich ein expliziter Antijudaismus, da ja z.B. Araber ebenfalls Semiten sind), geht zurück auf den Islam-Erfinder, den „Propheten“ Mohammed. Zum Verständnis empfehle ich, die chronologisch sehr wahrscheinlich letzte Sure des Korans, die Nummer 5 (Der Tisch — Al-Ma’ida) vollständig zu lesen (sie ist mit 120 Versen nicht sonderlich umfangreich).

    Menschen, die in ein solch despotisches System wie (den) Islam hineingeboren und von dessen Werten während der Kindheit maßgeblich geprägt werden, kann ich keinen Vorwurf daraus machen, dass sie zuweilen völlig verblendet sind. Ihnen wird es sehr schwer gemacht, aus diesem System auszubrechen (auch nur gedanklich auszubrechen), da gemäß einem heute immer noch gültigen islamischen Gesetz auf Apostasie die Todesstrafe steht, was jeden Muslim unter Druck setzt, ja ihn zur Geisel seiner Religion macht. Hinzu kommen die vielfältigen Androhungen von Strafen (das Strafen zählt im Koran mit Abstand zu Allahs Lieblingsbeschäftigungen !) sowie die stark vereinnahmende Wirkung des Islams, der auf jede Frage scheinbar — wirklich nur scheinbar — eine Antwort weiß, was aber leicht zu Zirkelschlüssen führt.

    Erschreckend finde ich es, wenn Menschen — bisweilen mit Hinweis auf die Religionsfreiheit — für das despotische System „Islam“ Partei ergreifen, in dem es keine Religionsfreiheit gibt.

    Eckhardt Kiwitt, Freising

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