„Kein Alkohol ist auch keine Lösung!“ – Religionsverzicht als Allheilmittel?

Neulich diskutierte mein 13er-Ethik-Kurs über „Wege zum Frieden“: Die Schüler hatten die Aufgabe, mithilfe eines Schreibgesprächs sich der Frage zu widmen, auf welchem Wege eine friedliche Welt zu erreichen sei. Dabei kristallisierte sich eine nicht ganz kleine Gruppe an Diskutanten heraus, die die Meinung vertraten, alle Religionen der Erde sollten zu diesem Zweck abgeschafft werden. Ein Kursmitglied wollte den Menschen gar eine staatliche Einheitsreligion verordnen…

welt-frieden
Nun, so weit würde ich trotz meiner religionskritischen Grundhaltung sicher auf keinen Fall gehen! Allerdings bin ich schon der Meinung, dass besagte Schüler mit ihrer Aussage eine Hauptquelle des Unfriedens unserer Zeit ausgemacht hatten – ohne dass explizit die Sprache auf den Islam bzw. Islamismus gelenkt wurde. (Den innerislamischen Intoleranz- und Gewaltfaktoren werde ich sicher im kommenden Jahr einen ausführlichen Blogeintrag widmen.)
An dieser Stelle nur so viel: Was wir anno 2016ff. brauchen, ist neben einem beherzten (aber im Gegensatz zum aktuellen Vorgehen der Bundesregierung in Syrien langfristig durchdachten) militärischen Vorgehen gegen die dschihadistischen Halsabschneiderbanden (als symptombekämpfende Notfallmaßnahme) vor allem die „geistige Schlacht“ aller Kräfte der Aufklärung gegen die barbarischen Mächte (nicht nur) des islamischen Mittelalters mit ihrem
Jungfrauenwahn
, Machogehabe und ihrer kritikverteufelnden Herrenmenschenreligiosität.
Erst wenn die Strenggläubigen (zu denen beileibe nicht nur gewaltbereite Dschihadisten, sondern i.d. Regel die gewöhnlichen orthodoxen Mainstream-Muslime zählen) ihr wahnhaftes Stockholm-Syndrom als solches erkennen und ablegen, indem sie das verhängnisvolle, im Laufe der Evolutionsgeschichte perfektionierte Ingroup-Outgroup-Denken (die religiöse Version des alten Sandkasten-Mantras „Mein Papa ist der stärkste!“) überwinden, haben wir auf absehbare Zeit den Hauch einer Chance auf eine friedliche Gesellschaft, die diesen Namen wirklich verdient!
Jegliches Appeasement gegenüber den Feinden der Toleranz ist genau der falsche Weg – der Weg in den Abgrund der Barbarei!

In diesem Sinne wünsche ich allen Blogleserinnen und -lesern erholsame Feiertage und einen guten Start für 2016!

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