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Refugees welcome! Religious fundamentalism not welcome!

September 30, 2015

Eigentlich bin ich es leid, immer wieder auf Selbstverständlichkeiten hinzuweisen, die in eine niveauvolle gesellschaftliche Debatte längst als solche eingeflossen sein sollten: Ja, natürlich sind Flüchtlinge hier willkommen, die daheim alles aufgeben mussten, um den Bomben Assads oder den Gewehrläufen der Islamfaschisten des IS zu entkommen! Das ist doch derart trivial, dass es eigentlich eine reine Zeitverschwendung darstellt, extra noch darauf hinzuweisen!
Aber vor allem ist es endlich an der Zeit, über den platten Aktionismus der Politik (Merkels „Wir schaffen das!“) hinaus weiterzudenken: Die meisten der Hunderttausenden, die in den letzten Wochen und Monaten in unserem Land eine vermutlich dauerhafte Bleibe gefunden haben, sind nun einmal muslimischen Glaubens. Und je nachdem, wie streng oder weniger streng dieser Glaube durch den einzelnen Flüchtling gelebt wird, bleibt es sicher nicht aus, dass sich Probleme im gesellschaftlichen Zusammenleben ergeben (werden).
Islam-15-01-08
Von daher sollten kritische Stimmen wie die eines Wolfgang Kubicki sehr sehr ernst genommen werden, wenn er von Fällen der Zwangsprostitution und Vergewaltigung in einer Gießener Flüchtlingsunterkunft berichtet.

Natürlich müsste hier wie auch sonst erst einmal der Zusammenhang zwischen dem muslimischen Glauben der Täter und der jeweiligen Tat erwiesen werden (so vorhanden). Diese Verbindung war zweifelsohne beim Fall versuchter Lynchjustiz von Suhl gegeben, welche durch aufgebrachte Hardcore-Muslime in einer Flüchtlingsunterkunft ausgelöst wurde, nachdem ein zum Christentum konvertierter Ex-Muslim Seiten eines Korans in der Toilette hinuntergespült hatte.

Aus diesem Grund sei auf einen weiteren Artikel verwiesen, diesmal aus der Feder des ex-muslimischen Islamkritikers Hamad Abdel-Samad:
„Den neu Zugewanderten muss schon bei ihrer Ankunft klargemacht werden, wie eine offene, demokratische Gesellschaft funktioniert. Ihnen muss erklärt werden, dass Religionsfreiheit Teil des großen Konzepts der Freiheit ist, das jedem das Recht gibt, einer Religion anzugehören oder eine zu verlassen; das Recht, zu sagen und zu schreiben, was man will, solange man nicht zu Gewalt oder anderen Straftaten aufruft. […]
Freiheit bedeutet, Männer und Frauen sind gleichberechtigt, die Frau darf schwimmen, darf lieben und heiraten, wen sie will. Zur Freiheit gehört auch die Tatsache, dass niemand gegen Kritik oder Satire immun ist, ob Jesus oder Mohamed, ob Papst oder Kanzlerin. Das sind die Prinzipien, die Europa zu dem machten, was es ist, ein Europa, in das Millionen von Muslimen jetzt fliehen, um ein besseres Leben zu führen, statt nach Saudi-Arabien zu flüchten, wo die Prinzipien des Islam geboren wurden und per Gesetz implementiert werden.“

(Zu gegebener Zeit werde ich hier über Abdel-Samads neu erschienenes Buch „Mohamed. Eine Abrechnung“ schreiben.)

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